Kinderzentrum KiBiZ

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Das Kinderzentrum liegt mitten im Elendsviertel der siebenbürgischen Stadt Brasov. Hier leben die Ärmsten der Armen, viele von ihnen Roma. Hunger, Kälte, Krankheiten, Kriminalität und Gewalt sind an der Tagesordnung. Neben den finanziellen Nöten sind es oft auch desolate Familienverhältnisse, die den Kindern zu schaffen machen. Viele werden vernachlässigt, misshandelt oder zum Betteln statt zur Schule geschickt. Manche laufen vor den ständigen Misshandlungen von zuhause fort und leben auf der Strasse, wo sie leichte Beute für Menschenhändler sind. Etwa 400.000 Kinder in Rumänien gehen überhaupt nicht zur Schule, etliche brechen sie vorzeitig ab, häufig, weil sie aufgrund ihrer häuslichen Situation den hohen Anforderungen nicht gewachsen sind. Ohne Schulausbildung bleibt ihnen wiederum nur die Gelegenheitsarbeit oder die Arbeitslosigkeit. So dreht sich der Teufelskreis der Armut immer weiter.

 

Kinder beim Spiel

Im KiBiZ können die Kinder unbeschwert spielen

Genau hier greift das Kinderzentrum ein.

Es begann 2008 mit nur einzelnen Kindern, die betreut wurden, 2014 hatte sich die Zahl auf 125 Kinder erhöht – Tendenz steigend. Alle Kinder bekommen die umfassende Hilfe, die sie benötigen.

 

 

 

Die Angebote im KiBiZ:

Kinder beim Mittagessen

Die Kinder bekommen eine warme Mahlzeit pro Tag

- Eine warme Mahlzeit am Tag – für so manches Kind die einzige Mahlzeit
- Ein Kindergarten für die Kleinen
- Hausaufgabenhilfe, damit die Kinder die hohen Anforderungen des rumänischen Schulsystems erfüllen können
- Möglichkeiten zum kreativen Spiel
- Schulmaterial und Schuluniformen
- Kleider und Schuhe für die Freizeit
- Die Kleider der Kinder werden gewaschen
- Beratung, Ermutigung und Begleitung in allen Lebenslagen
- Materielle Unterstützung von Schulen
- Aufklärung über Menschenhandel und Betreuung von Opfern

 

 

 

Elvis

Elvis bekommt Hilfe bei den Hausaufgaben

Für die Kinder ist das KiBiZ ein Zufluchtsort, an dem sie sich körperlich und seelisch aufwärmen können. So wie für Elvis, der 2013 mit acht Jahren ins Kinderzentrum kam. Der Junge wohnt mit seinen Eltern und dem jüngeren Bruder in einem winzigen Raum in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Der Raum ist so eng, dass der Vater ihn nachts verlässt, um woanders zu schlafen, da sich zwei Erwachsene und zwei Kinder dort nicht hinlegen können. Die Familie lebt von nur 32 Euro Kindergeld –viel zu wenig zum Leben. Elvis wurde immer wieder krank. Er leidet unter Blutarmut und fühlt sich oft zu schwach zum Spielen. Im Kinderzentrum bekommt er jeden Tag eine warme Mahlzeit und Hilfe bei den Hausaufgaben, ohne die er die Schule nicht schaffen würde.

 

 

 

Izabela

Izabela fühlt sich im KiBiZ sicher

Izabela kam im Dezember 2011 als 12jährige ins Kinderzentrum. Sie und ihre acht Geschwister waren der Gewalt des alkoholsüchtigen Vaters ausgesetzt. Da der Vater sogar in der Schule erschien, um seine Kinder anzuschreien, gingen Izabelas Brüder aus Scham nicht mehr dorthin. Auch sie selbst wollte die Schule abbrechen, doch im KiBiZ konnte man sie zum Weitermachen ermutigen. Inzwischen geht sie sehr gerne zur Schule. Im Kinderzentrum fand sie Geborgenheit und sagt, dass sie hier keine Angst haben muss, dass jemand sie beschimpft oder schlägt. Sie schaut nun optimistisch in ihre Zukunft.

 

Um den Kindern auch weiterhin so beistehen zu können, wie dies bisher der Fall war, werden immer Spenden benötigt. Bitte helfen Sie!

Spenden sind möglich über PayPal, Postcard (Schweiz), per Überweisung, über Donatia, Betterplace oder indem Sie einen Mobilfunkvertrag über goood.de abschliessen. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Kinderbildungszentrum KiBiZ“ an. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Hier finden Sie die neuesten Informationen zum KiBiZ:

Broschüre KiBiZ Schweiz
KIBIZ-JUL17-CH.pdf
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Broschüre KiBiZ Deutschland
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Unterstützen Sie ein Kind für einen Monat per PayPal – bitte hier klicken!

Website von Diaconia Ajutor International (Rumänisch)

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