Hilfe zur Selbsthilfe

In Albanien helfen wir vor allem mit Renovierungsprojekten in Kindergärten, Schulen, Kinderheimen und Krankenhäusern, sowie durch Hilfe zur Selbsthilfe für einzelne Familien. Eine kleine Auswahl der vollendeten Hilfsprojekte wird hier vorgestellt.

Kindergarten Urucaj

Kinder und Lehrerin vor dem Kindergarten

Kinder im KindergartenEtwa 25 Kinder von drei bis sechs Jahren gehen in den Kindergarten des kleinen Dorfes Urucaj. Doch das Gebäude, in dem sich der Kindergarten befindet, war in einem schrecklichen Zustand. Das Dach und die Fenster waren undicht, Kälte und Feuchtigkeit konnten fast ungehindert eindringen. Ausserdem gab es keine Toilette, so dass die Kinder bei Wind und Wetter nach draussen in die Büsche gehen mussten.

 

Kinder und Lehrerin vor dem Kindergarten

Kinder im Kindergarten

 

Inzwischen wurde das Gebäude dank Ihrer Hilfe von Diaconia renoviert. Unter anderem wurden neue Fenster und eine Toilette eingebaut. Zudem wurde der Kindergarten mit neuen Möbeln ausgestattet. Nun sind die Kinder vor Wind und Kälte geschützt, während sie spielen und lernen.

 

Grundschule Balldren

Kinder vor der Schule

Kinder in der SchuleDie Schule in dem Dorf Balldren war 1969 erbaut und seitdem nicht renoviert worden. Im Klassenzimmer befand sich ein Teerfussboden, der giftige Gase absonderte und im Sommer schmolz, so dass die Kinder mit ihren Schuhen steckenblieben. Die Toilette war unbenutzbar, so dass die Kinder nach draussen geschickt werden mussten. Zwar waren neue Fenster eingebaut worden. Nach dem Einbau erklärte die Gemeinde jedoch, dass sie zahlungsunfähig sei und daher die Fenster nicht bezahlen könne. Die Firma drohte daraufhin, die Fenster wieder auszubauen. Im Winter mussten die Kinder von zuhause Kerzen mitbringen, um Licht zu haben, falls der Strom ausfiel.

 

Schule nach der Renovierung

Kinder in der Schule

 

Dank der Unterstützung von treuen Spendern konnte Diaconia die Schule renovieren. Die Kinder sitzen jetzt in gefliesten und sauberen Klassenräumen mit neuen Möbeln. Sie brauchen nicht mehr um ihre Gesundheit zu fürchten, wenn sie am Unterricht teilnehmen oder die Toilette benutzen müssen.

 

Bilder von weiteren Renovierungen, die durch Spenden möglich wurden, finden Sie in der Bildergalerie.

Familie Dedaj

Friseur bei der Arbeit

Friseur vor seinem Geschäft

Leka und Bardha Dedaj lebten bis vor einigen Jahren mit ihren fünf Kindern in Armut und ohne Perspektive. Nicht nur, dass die Kinder keinerlei Spielzeug hatten, der älteste Sohn konnte sogar eine Zeitlang nicht zu Schule gehen, weil die Eltern ihm keine Schulsachen kaufen konnten. Leka litt häufig an einer Magenschleimhautentzündung, Arztbesuche waren jedoch ebenfalls für die Familie ausgeschlossen.

Grosszügige Spenden machten es möglich, dass Diaconia dem Friseur Leka einen Frisiersalon einrichten konnte, so dass er nun den Lebensunterhalt für seine Familie erarbeiten kann. Auch sein ältester Sohn soll das Handwerk lernen, damit er das Geschäft später weiterführen kann und ebenfalls sein Auskommen hat.

 

Wir durften dank der Spenden noch mehreren Familien auf unterschiedliche Art und Weise Hilfe zur Selbsthilfe leisten, zum Beispiel auch den Familien Pirraj und Mesi, die wir durch den Kauf von Kühen unterstützen konnten. Berichte über weitere Hilfsaktionen in Albanien und ihre erfolgreichen Abschlüsse finden Sie in unserem Blog.

Bei folgendem Projekt in Albanien benötigen wir zur Zeit Ihre Hilfe:

Gesundheitszentrum Cudhi

Broschüre Schweiz
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Broschüre Deutschland
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Spenden sind möglich über PayPal, Postcard (Schweiz) oder per Überweisung. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Albanien“ oder die Nummer und Bezeichnung des jeweiligen Projektes an.